PERSPEKTIVEN-WECHSEL TEIL 2/4 – ANGST

Wenn also in diesem Bereich des Körpers Krankheiten auftreten, dann hat es mit der Angst vor dem Leben zu tun. Und wenn wir jetzt ganz gezielt auf diese Situation blicken, was sehen wir dann überall um uns herum? Es ist die Angst. Alles dreht sich um die Angst. Die Angst war schon immer in den Menschen, denn angetrieben durch sie haben die meisten, wenn nicht sogar alle Gesellschaften dieser Welt über viele Jahrtausende hinweg funktioniert. Wenn wir uns kontinuierlich und ohne Pause vor diesem Virus fürchten, kreieren wir automatisch etwas wahnsinnig Großes. Wir können aber auch versuchen, es von einer anderen Perspektive aus zu betrachten und es als das zu sehen, was es tatsächlich ist, um es anschließend ins richtige Verhältnis zu setzen.

Dies ist nämlich eine Erfahrung, die wir alle zusammen auf dieser kollektiven Ebene gewählt haben, und wenn man es von dieser Ebene aus betrachtet, dann ist das Jahr 2020 das Jahr der Klarheit. Das Jahr, um die Dinge klar zu sehen. Die Menschheit ist nämlich seit tausenden von Jahren nicht im Gleichgewicht. Die Energien sind nicht im Gleichgewicht, und deshalb existieren so viele Probleme auf der Welt. Was ist es, woran wir gemeinsam arbeiten wollen, um uns zu bewegen? Um uns in diese höheren Schwingungen zu versetzen. Das genau ist es nämlich, was hier gerade passiert: Diese sogenannte „Entschleunigung“ bereitet uns auf etwas Größeres vor. Man könnte hier auch von einer anderen Dimension sprechen, denn unsere Frequenzen und unsere Schwingungen müssen sich erst einmal dieser anpassen. Zum besseren Verständnis, um nachvollziehen zu können, was ich hier eigentlich von mir gebe, möchte ich das kurz erklären:

Die Erde ist ein lebendiges Wesen. Sie hat sich über die Jahre genauso entwickelt wie wir, wenn auch in einem viel langsameren Tempo. Sie bereitet sich jetzt darauf vor, in ihre nächste Inkarnation zu gehen, was definitiv geschehen wird. Dazu muss sie ihre Frequenzen und Schwingungen erhöhen. Eine höhere Dimension ist die Folge. Die Erde hat von Anfang an die Menschen, die auf ihr leben, toleriert. Ihr ist es aber egal, ob wir mit ihr gehen oder nicht. Sie bewegt sich unabhängig davon, und wenn wir uns dafür entscheiden mitzugehen, dann ist das unsere Entscheidung. Allerdings haben wir ihr so viel Schaden und Leid zugefügt, dass es für sie sicherlich okay wäre, wenn wir nicht mit ihr mitgehen würden. Falls wir allerdings bei diesem nächsten Abenteuer mit dabei sein möchten, müssen wir an uns selbst Veränderungen vornehmen. Unsere Frequenzen und Schwingungen müssen erhöht werden, sonst bleiben wir, ganz einfach, zurück.

Die Zeit rennt zudem immer schneller. Seit tausenden von Jahren beträgt die Schumann-Resonanz oder der Puls (Herzschlag) der Erde 7,83 Hz pro Sekunde. Seit 1980 steigt diese Zahl jedoch langsam an. Sie liegt jetzt bei über 12 Hz pro Sekunde. Das bedeutet, dass es umgerechnet weniger als 16 Stunden pro Tag statt der alten 24 Stunden gibt. Eines der Anzeichen also dafür, dass Frequenz und Schwingung auftreten, ist die Beschleunigung und Verkürzung der Zeit.

Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass du in den letzten Wochen vereinzelt unter Kopf-und Rückenschmerzen, Müdigkeit, Schwindel oder Bluthochdruck, Muskel- und Gelenkschmerzen gelitten hast. Dein Verlangen nach Fleisch und schwer verdaulichem Essen ist eventuell zurückgegangen oder hat sich sogar gänzlich eingestellt. Mit den Veränderungen, die sich auf ganz feine Weise um uns herum abspielen, müssen sich auch unsere physischen Körper verändern, um sich anzupassen. Dies passiert natürlich nicht abrupt, sondern in kleinen Schritten, da der Körper die Schwingungen nicht plötzlich ändern kann. Auf die richtige Ernährung zu achten, ist daher notwendig. Aber auch darauf werde ich an anderer Stelle tiefer eingehen. Es ist nur sehr interessant zu beobachten, dass die Menschen um mich herum genau diese Symptome verspüren und man eine einfache Erklärung dafür hat.

Eines der wichtigsten Dinge, die die Schwingung noch zu niedrig halten, ist daher die Angst. Sie wird uns alle gemeinsam dort halten, wo wir jetzt sind. So lange wir uns fürchten, wird sie sich weiter aufbauen. Wie alles im Leben. Sobald wir aufhören sie zu fürchten, wird sie verschwinden. Das bedeutet nicht, dass wir leichtsinnig damit umgehen sollen, rausgehen und wieder dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Bitte nicht. Wir sollten alle daraus etwas mitnehmen und diese Zeit als eine weltweite Gemeinschaft, die wir nämlich gerade endlich wieder einmal sind, durchleben. Unsere Aufgabe ist nun, diese Zeit anzunehmen, so wie sie gerade ist. Zu respektieren, was sie ist und zu verstehen, was sie uns zu lehren versucht, was wir schließlich selbst gewählt haben: Zu lernen, alleine mit unserer inneren Stimme zu sein und uns mit unseren inneren Dämonen auseinanderzusetzen.

Zu viele Menschen haben Angst vor dem Alleinsein. Vor der äußeren und inneren Stille. Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die auch ohne Netflix einschlafen können – good for you! Wir können anderen Menschen nicht helfen, wenn wir zu viele unserer eigenen Probleme haben. So können wir nicht das tun, was für den Planeten richtig ist, wenn wir nicht das tun können, was für uns richtig ist. Wir machen uns manchmal selbst verrückt und halten an zu vielem fest, was eigentlich keinen Sinn für uns ergibt. Das ist es allerdings, was die Welt und uns zu Fall bringen wird, denn unsere Stimmung hat eine ergreifende Wirkung. Die höhere Schwingung ist eine Sache, und die Menschen, die sich nicht in die höhere Ebene begeben wollen, ist die andere – und dieses Zusammenspiel wird Veränderungen bewirken. Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir als Gemeinschaft, als ein Kollektiv, agieren, denn es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass ähnliche Schwingungen einander verstärken und gegensätzliche Schwingungen einander auslöschen.

Jetzt ist es nämlich an der Zeit mal nach innen zu schauen, wenn wir schon nicht nach draußen gehen können. Wovor hast du Angst? Was ist es, womit du dich nicht beschäftigen willst? Geh deinen Alltag durch: Woran hältst du fest? Was hast du noch nicht losgelassen? Es tut niemandem weh, wenn du an deinem Karma festhältst – außer dir selbst. Und dieser Schmerz nimmt immer weiter zu, wenn du es nicht loslässt. Das Nicht-Loslassen hält dich aber in deiner und somit in unser aller Entwicklung zurück. Damit soll nun endlich Schluss sein! Unser Test ist es nämlich, als eine Gemeinschaft zu agieren. Wenn du um dich herum Angst empfindest, dann gibt es da ein Problem, was du jetzt in Angriff nehmen solltest.

Die meisten von uns kratzen allerdings noch an der Oberfläche und beschäftigen sich vorerst noch mit einem allgemeinen, immer dagewesenen Problem der heutigen Gesellschaft: mit der Angst um die eigene Existenz. Aber was ist es, worin diese Angst begründet liegt? Es ist nicht die zwangsweise Kurzarbeit oder der Wegfall einiger Projekte. Es ist auch nicht die sicher geglaubte Beförderung zum Senior-Manager, die du dir jetzt erst mal abschreiben kannst. Stell dir einfach die Frage: Was wäre der worst-case, der dir jetzt passieren könnte? Müsstest du vielleicht in eine kleinere Wohnung ziehen? Würdest du wirklich nichts mehr zu essen haben?

Sind wir somit endlich mal zum Umdenken gezwungen worden und können unser Leben etwa nicht mehr so weiterleben, wie wir es seit Jahren vielleicht gewohnt sind? Sind wir vielleicht einfach nur verwirrt und verängstigt, weil unsere Illusionen zerstört wurden? Das Leben bringt uns gerade dahin, wo wir gewisse Dinge sehen sollen, mit denen wir uns sonst nicht beschäftigt hätten. Somit kommen unsere inneren Ängste, die eigentlich auch so sehr präsent sind, an die Oberfläche, während wir sie sonst immer versucht haben zu ignorieren und auszublenden. Betrachte es daher als eine innere Reinigung, die im Laufe der Zeit nur noch mehr und mehr befreien wird.

Für jede Aktion gibt es auch eine entgegengesetzte Reaktion. Wo Geburt und Leben ist, da ist auch Sterben und Tod. Ohne Dunkelheit gibt es kein Licht. Der Weg zum Licht führt meist durch sie. Wir sind keine Opfer. Was passiert, passiert für uns und wegen uns. Wir sind dabei, die Erde so zu kreieren, wie wir sie wollen – wenn wir endlich verstehen, wie kraftvoll wir sind. Wir sollten spätestens jetzt von jeder Habgier, Arroganz, Herrschaft und vor allem von unserem Materialismus loslassen, denn diese Dinge nützen in dieser globalen Transformation niemanden und halten uns nur auf. Was du brauchst, wird zu dir kommen, wenn du es aus Liebe machst und nicht aus Gier. Es ist also jetzt an der Zeit, dich von deiner vertrauten Arbeitsmoral zu verabschieden, mit der du vorher dein Geld verdient hast.

Du arbeitest jetzt an etwas viel Höherem, an etwas viel Größerem: zum einen daran, die momentane Situation zu retten, und zum anderen arbeiten wir als eine Gemeinschaft daran, die Erde zu einem besseren Planeten zu verändern. Da haben wir vieles gutzumachen. Darauf sollte jetzt unser Hauptfokus liegen. Denn es wird alles in Ordnung sein, wenn du nur mitziehst. Wichtig ist zu lernen in dieser chaotischen Zeit (die es für manche sein wird, denn es findet ein Zusammenbrechen des jahrelangen Glaubenssystem statt), zu erden und zu vertrauen. Die Kraft der Gedanken existiert. Was du denkst, wird aktiviert und manifestiert. Es ist wissenschaftlich und physikalisch bewiesen, dass Beachtung eine Wirkung auf dem Quantum Level hat. Das Einzige, was unsere Manifestationen noch stoppt, sind unsere eigenen Zweifel. Deine Gedanken sind deine stärkste Superkraft, also nutze sie.

Jeder Einzelne von uns hat seinen freien Willen und kann diesen auch nutzen. Wir stehen vor Entscheidungen, die eine Wahl verlangen. Wir wählen immer wieder, aber wenn wir uns für den Weg des Lichts, der Freude der Leichtigkeit, der inneren Zufriedenheit und des inneren Vertrauens entscheiden, dann bewegt uns das auch. Es bewegt uns immer näher. Und wenn man sich dann entscheidet, denkt man vielleicht: „Weißt du was? Ich mag das Gefühl besser als das davor.“ Und dann fängt man an weitere Entscheidungen zu treffen, die einen mehr und mehr in diese Richtung bewegen. Teste es aus. Du kannst zwei Schritte in die eine Richtung machen und dann einen Schritt zurücktreten und dir vielleicht denken: „Oh, das gefällt mir nicht. Lass uns lieber diesen Weg nehmen.“ Und du beginnst langsam zu erkennen, wie viel Kontrolle du in dem Ganzen hast. Und darum geht es hier: Du hast Kontrolle. Es ist deine Schöpfung.

Es ist deine Realität. Je bewusster du damit umgehst, je bewusster du dir dessen bist, was du tust, desto mehr Freude wirst du haben. Diejenigen, die mit der Transformation mitgehen, werden sich mit den neuen Glaubenssystemen wohlfühlen und nicht weiter so kämpfen müssen, wie diejenigen, die jetzt das Gefühl haben zu kämpfen. Kämpfen, auch wieder so ein schreckliches, negativ-belastendes Wort. Alles, was du in irgendeiner Art und Weise bekämpfen musst, beachtest du zu sehr und es wird automatisch in den Vordergrund gehoben. Achte auf deine Wortwahl, denn die ist wichtiger als du denkst. Achte darauf, wie du mit und von dir selbst sprichst.

Natürlich ist es nicht so, dass es sich um eine allgemeine Transformation handelt, bei der wir plötzlich zu etwas werden, was wir nicht sind. Wir können selbst entscheiden, ob wir von da aus weiterziehen oder eben nicht. Es liegt an und in uns eine neue Erde zu erschaffen oder in der alten zu bleiben. Die Entscheidung sollte aber nicht schwerfallen.

Alles, was wir jetzt zu tun haben, ist sich auf uns selbst und auf unseren Körper zu konzentrieren und unseren Himmel auf Erden zu erschaffen. Worauf wir uns konzentrieren, ist das, was wir am Ende auch erschaffen. Denke an den Frieden, auch an deinen inneren, denn der Körper heilt nicht im Chaos. Wie wunderbar wäre es, wenn wir als Menschen endlich die Kraft und die Macht unserer eigenen Gedanken verstehen, respektieren und annehmen würden? Denn das, worauf wir uns konzentrieren, wird sich weiter ausdehnen. Wenn man die Dinge versteht, hat man auch keine Angst mehr vor ihnen. Wichtig ist vor allem in dieser Zeit Freude in unser Leben zurückbringen, denn unsere Seele stirbt, wenn wir diese nicht haben.

Deshalb sei kreativ, male, bastle, schreibe wieder Tagebuch oder an deiner eigenen Lebensgeschichte. Tanze oder lerne ein neues Musikinstrument, das du schon immer mal lernen oder wieder spielen wolltest. Tobe dich in deiner Küche aus, schreibe Businesspläne, mach endlich die Diät, die du durch deinen Bar-Job nie richtig durchziehen konntest, lese die Bücher, für die du nie Zeit hattest, geh wieder deiner Leidenschaften nach, die du eventuell jahrelang aus den Augen verloren hast – räume innerlich und äußerlich auf. Du verpasst nichts, die Zeit steht für uns alle gerade still.

Dorthin, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, folgt nämlich immer auch die Energie. Sie stellt sich nicht die Frage: „Ist das die Energie, die ich will? Die ich nicht will? Die ich haben möchte?“ Wenn sich dein Verstand ändert und du von deinen verzerrten Überzeugungen loslässt, wirst du die Veränderung an deinen Gefühlen erkennen. Das Leben wird sich automatisch sanfter, glücklicher und leichter anfühlen und du wirst mehr Lebensfreude empfinden…